User centred design (UCD)

User-Centered Design (Nutzerorientierte Gestaltung) ist ein Ansatz zur Gestaltung, bei dem die zentralen Elemente die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen des zukünftigen Nutzers sind. Eine Methode, die sicherlich mehr Chancen auf Erfolg auf dem Markt hat, als Szenarien, bei denen die Konfrontation mit dem Nutzer erst dann stattfindet, wenn der Entwicklungsprozess schon begonnen hat und das Produkt daher die konkrete Gefahr läuft, sich lediglich „auf sich selbst zu beziehen“ oder sich im günstigsten Fall durch „Trial and Error“ weiterzuentwickeln (mit dem Risiko einer erheblichen Verschwendung von Zeit und Ressourcen).

User-Centered Design ist daher eine gewinnbringende Philosophie, ist aber nicht immer leicht umzusetzen, da es besonderer Methoden und Fähigkeiten bedarf, die nicht immer in der Reichweite der Unternehmen liegen, insbesondere wenn es sich um kleine oder mittlere Betriebe handelt: es wird daher notwendig, sich an externe Dienstleister zu wenden, die es diesen Unternehmen ermöglichen, von innovativen Methoden zu profitieren, ohne dass sie die Kosten für die Entwicklung der Fähigkeiten und die Verwaltung interner Ressourcen tragen müssen.

Für wen ist UCD gedacht?

Die UCD-Methode richtet sich an jedes Unternehmen, das ein beliebiges Produkt entwickelt, das eine physische oder kognitive Interaktion mit dem Nutzer vorsieht. Zum Beispiel:

–       Software- und Internetoberflächen

–       Bedienfelder

–       Einrichtungselemente (Stühle, Tische, Betten usw.)

–       Bekleidung und Schuhwerk

–       Professionelle Werkzeuge

Was ist der Mehrwert dieser Dienstleistung für ein Unternehmen?

Die Wahl eines UCD-Ansatzes hat zahlreiche Vorteile, da das Produkt auf der Grundlage der tatsächlichen Bedürfnisse des Nutzers, die durch experimentelle Untersuchungen verifiziert werden, konstruiert wird und so verschiedene Verbesserungen mit sich bringt.

–       Steigerung der Effizienz

–       Steigerung der Produktivität

–       Reduzierung von Fehlern

–       Erhöhung der Sicherheit

–       Verringerung des Trainingsbedarfs

–       Verringerung des Bedarfs von Anwender-Supportleistungen

–       Steigerung der Akzeptanz

–       Verringerung von Entwicklungskosten

–       Erhöhung der Verkaufszahlen

Der UCD-Prozess
Der Forschungs-Dienstleistungsprozess geht in folgenden Phasen vor sich:

1. Phase: Analyse der aktuellen Situation

–       Das Unternehmen, das auf die unterstützenden Dienstleistungen des UCD zugreifen möchte, sollte vor allen Dingen zunächst intern den Status der Produktentwicklung feststellen.

  • Definition des Konzepts
  • Design des Prototypen
  • Technische Umsetzung
  • Vermarktung

Für eine größere Wirksamkeit sollte die UCD-Methode so früh wie möglich in den Entwicklungsprozess übernommen werden. Je nach dem Status des Fortschritts kann das Unternehmen so die Dienstleistungen, die es benötigt, erkennen (was die definitiven Details dazu angeht, sollte dies mit den Experten geprüft werden):

  • Nachforschungen zu den Charakteristiken der Nutzer (z.B. anthropometrische und kognitive Studien)
  • Entwurf der Interaktion Mensch-Nutzer (Definition von Anwendungsszenarien des Produkts)
  • Unterstützung zum Design (Bewertung des Prototypen)
  • Bewertung des Endprodukts

UCD_de

2. Phase: Angebotsanfrage für die Bereitstellung der Dienstleistung

Sobald die Art der Dienstleistung, die für den jeweiligen Fall angemessen ist, ermittelt wurde, sollte eine Angebotsanfrage für UCD-Unterstützungsmaßnahmen an t²i – Technologietransfer und Innovation gerichtet werden. In dieser Phase werden die spezifischen Methoden, die je nach den Zielen des Unternehmens und der Art des Produkts genutzt werden sollten, ermittelt. Diese können zum Beispiel enthalten:

–       Heuristische Analyse

–       Verhaltensanalyse

–       Verwendung von Systemen zur Verfolgung der Augenbewegungen (Eye-Tracking)

–       Verwendung von Systemen zur Bewegungsanalyse

–       Verwendung von Systemen für die Analyse physischer Interaktion (z.B. barometrische Plattformen, Elektromyograph)

–       Co-Design

In dem Angebot werden außerdem mit dem anfragenden Unternehmen spezifische Details vereinbart, wie: Zeiten, Art der Maßnahmen, Durchführungsort, für die Durchführung der Maßnahmen notwendiges Material.

3. Phase: Beginn der Unterstützungsmaßnahmen

Nach der Annahme des Angebots von Seiten des anfragenden Unternehmens werden die Unterstützungsmaßnahmen unter den vereinbarten Bedingungen und im vereinbarten Zeitraum durchgeführt.

Beschreibung der Dienstleistung und Art der Bereitstellung

Die angebotene Dienstleistung beinhaltet die Unterstützung für die Analyse der Maßnahmen und der zu bewältigenden Probleme, um das Produkt so „benutzerfreundlich“ wie möglich zu gestalten.

Um die Dienstleistung zu nutzen, muss das Unternehmen eine Checkliste ausfüllen, die man hier herunterladen kann, und diese an innovazione@t2i.it schicken. Die Spezialisten von t²i werden auf der Grundlage dessen, was sie erhalten, einen Bericht verfassen, der den aktuellen Ansatz des Unternehmens für die Entwicklung neuer Produkte analysiert und eine Reihe von Vorschlägen und Initiativen identifiziert, um die Interaktion zwischen Nutzer und Produkt, und somit die Zufriedenheit bei der Nutzung, zu verbessern.

Das Unternehmen kann dann frei entscheiden, ob es autonom weiterarbeitet oder auf eine spezialisierte Unterstützung zurückgreift, um die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen.

Die Dienstleistung kann sowohl für Betriebsoberflächen, als auch für physische Produkte angewandt werden.

t2i – trasferimento tecnologico e innovazione s.c. a r.l.
Via Roma 4 – 31020 Lancenigo di Villorba (TV), Italia
Tel. 0422/1742115 – Fax 0422/608866
e-mail: neroluce@t2i.it
website: www.t2i.it